Zylinderputzer (Callistemon citrinus, Syn. Callistemon lanceolatus)

Die leuchtend roten Blüten des Zylinderputzers sind von Mai bis Juni und von August bis September ein echter Blickfang. Zerreibt man die ledrigen immergrünen Blätter zwischen den Fingern, verströmen sie einen zitronenähnlichen Duft. Manchmal werden sie auch als Flaschenputzer oder Schönfaden bezeichnet. Die Zylinderputzer-Arten stammen aus Australien, besonders aus dem Osten und Südosten Australiens, wo sie von den Tropen bis in die gemäßigten Breiten vorkommen. Zwei Arten stammen aus dem Südwesten Australiens und vier aus Neukaledonien. Die meisten Arten wachsen an wasserreichen Orten, beispielsweise an Bächen oder an Stellen, die regelmäßig überflutet werden.

 

Standort

 

Die Pflanzen benötigen einen windgeschützten Platz in der vollen Sonne. Vor dem Pflanzen sollten Sie den Topf erst mit einer rund 10 cm hohen Dränageschicht aus Blähton oder Kies, dann mit hochwertiger Kübelpflanzenerde befüllen. Eignet sich für Balkon und Terrasse, kalten und temperierten Wintergarten.

 

Giessen

 

Zylinderputzer benötigen reichlich Wasser. Da sie auf Kalk empfindlich reagieren, sollten Sie mit kalkfreiem Wasser gießen. Der Wurzelballen darf nicht ganz austrocknen oder nass stehen.

 

Schnitt

 

Damit die Pflanzen schön buschig werden, sollten Sie jüngere Exemplare mehrmals im Jahr stutzen. Nach der Herbstblüte werden sie ein letztes Mal in Form gebracht.

 

Dünger

 

Versorgen Sie den Zylinderputzer von März bis September zwei- bis dreimal im Monat mit flüssigem Kübelpflanzendünger.

 

Krankheiten

 

Zylinderputzer sind robust und werden selten von Schädlingen befallen.

 

Hinweise

 

Damit ständig neue Blüten nachwachsen, sollten Sie Verblühtes gleich entfernen.

 

Winter

 

Die Kübelpflanzen werden vor dem ersten Frost in ein helles oder halbschattiges, 5 - 10 °C kühles Winterquartier geräumt. Gießen Sie in der kalten Jahreszeit gerade so viel, dass der Ballen nicht ganz austrocknet. Nach dem letzten Spätfrost im April/Mai dürfen die Pflanzen wieder ins Freie.