Kapkörbchen (Osteospermum spec.)

 

Die Kapkörbchen (Osteospermum, von griech./lat. osteon = Knochen, spermum = Same), auch Bornholmmargeriten, Kapmargeriten oder Paternosterstrauch genannt, sind eine Pflanzengattung in der Familie der Korbblütler (Asteraceae).

 

Ebenfalls als Kapkörbchen bezeichnet werden die Arten der verwandten Gattung der Kapringelblumen (Dimorphotheca).

 

Die Kapmargerite wird meist nur als einjährige Sommerblume kultiviert. Bei den meisten Sorten handelt es sich jedoch um mehrjährige Pflanze, die man wie mediterrane Pflanzen im Kalthaus überwintern kann.

Ansprüche wie Geranien, ebenfalls hell überwintern, da immergrün.

 

  • Sie ist eine anspruchslose Pflanze aber, einige Pflege und Tipps sollte man schon beherzigen, damit sie nicht eingeht.

 

  • Kapkörbchen haben es gerne sonnig, und hell!!

 

  • Kapkörbchen die frisch eingepflanzt werden, sollten in den nächsten 6-8 Wochen keinen Dünger bekommen. Nach dieser Schonzeit ist ein handelsüblicher Dünger, den sie alle 2-3 Wochen hinzugeben, geeignet.

 

  • Natürlich ist auch ein Osteospermum nicht vor Schädlingen geschützt. Kommt es doch vor das Ihr Kapkörbchen von Blattläusen befallen wird, behandeln sie es… Dies passiert aber in der Regel nur dann wenn man alle Pflanzen nicht an Ihren geeigneten Standort stellt, oder vernachlässigt.

 

  • Solange der Befall von Blattläusen im Anfang Stadium ist, kann man dies ohne Chemiekeule behandeln. Einfach die Kapkörbchen mit dem Schlauch kräftig abspritzen (Bei Zimmerpflanzen unter der Dusche abbrausen). Sollte dies nicht reichen, ist ein rein ökologisches Gemisch aus Schmierseife (1Eßl auf ein Liter Wasser) oder ein Mittel auf Ölbasis, (im Gartenfachhandel erhältlich) die ideale Lösung. Haben die Blattläuse den Kampf gewonnen und sie vermehren sich weiterhin, hilft nur noch die Chemiekeule.

 

  • Um lange Freude an diesem Kapkörbchen zu haben, sollten sie die verblühten Blüten immer abschneiden.

 

  • Das Kapkörbchen kann in einen hellen Raum, direkter Fensterplatz, bei 5-10 Grad überwintern. Mit dem gießen sollte man dann etwas sparsam sein. Aber vertrocknen sollte die Pflanze auch nicht. Sobald es kein Frost mehr gibt, kann das Osteospermum wieder in den Garten oder auf den Balkon.

 

Licht: Volle Sonne, je tiefer der Schatten desto mehr lässt die Blüte nach.

 

 

Wasser, Gießen: Anspruchslos, optimal ist ein gleichmäßig feuchter Boden, aber sehr empfindlich gegen Staunässe: Nie gießen, bevor die oberste Erdschicht abgetrocknet ist. Kein Wasser im Untersetzer oder Übertopf stehenlassen, Übergelaufenes ggf. sofort wegschütten. Kapkörbchen vertragen eher Trockenheit als zu viel Nässe.

 

Erde/Boden, pH-Wert: Normaler Gartenboden oder normale Blumenerde. Das Substrat kann leicht sauer, neutral oder kalkhaltig (alkalisch) sein.

 

Schneiden:

Verblühtes ständig ausputzen, um die Bildung neuer Blüten zu fördern. Im Frühling oder beim Einräumen im Herbst auf 1/3 herunterschneiden.

 

Vermehren:

Weichholzstecklinge im Frühling und halbverholzte Stecklinge im Sommer bewurzeln leicht. Auch die Aussaat ist leicht: Samen aussäen im Frühling bei kühler Zimmertemperatur um 18 Grad.

 

Pflanzabstand: 20cm, in großen Gruppen als Bodendecker für volle Sonne im Beet pflanzen oder einzeln im Steingarten.

 

Überwintern: Hell, da immergrün, und kühl bis kalt, aber frostfrei, ca. 5-15 Grad C. Während der Ruheperiode im Herbst und Winter sehr wenig gießen, nur nicht völlig austrocknen lassen, nicht düngen. Überwinterungsraum bei frostfreiem Wetter öfter kurz lüften.

 

Frühling: Anfang Februar handhoch zurückschneiden und wieder so sonnig und warm stellen wie möglich, damit die Pflanzen früh mit der Blüte beginnen. Nicht vor den Eisheiligen (Mitte Mai) ausräumen. Die ersten Tage in den Schatten stellen oder an einem trüben Tag ausräumen, um die Pflanzen langsam abzuhärten, sonst können die Blätter verbrennen.